13. August 2010
Dyesol aus Australien schickt sich an, mit seinen Farbstoffsolarzellen und einer neuen Technologie den Solarzellenmarkt zu erobern. Dyesols Produkte, die auf der künstlichen Photosynthese basieren, stehen derzeit auf der Ebene des Wirkungsgrades noch leicht im Schatten von kristallinen Solarzellen oder Dünnschichtmodulen. Sie bestechen jedoch durch eine kostengünstige Produktion und überdurchschnittliche Leistung, auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Ein weiterer Vorteil ist die einfache Integrationsmöglichkeit in Fenster und Fassaden. Bei dieser als ausgereift geltenden Technologie werden Glasflächen mit einer speziellen Beschichtung selbst elektrisch produktiv. Experten sagen der derzeit noch jungen gebäudeintegrierten Photovoltaik eine positive Zukunft voraus.
Auf Aktienebene hat sich der Höhenflug aus dem April mittlerweile zu einer Konsolidierung der Aktie gewandelt, mit einem Kurs der zuletzt von einer Kapitalerhöhung gedrückt wurde. Sieben Millionen Euro Liquidität fließen Dyesol durch die Ausgaben von zwölf Millionen Aktien (zu 1 Aus$) zu. Zwar waren die Aktien schnell vergriffen aber laut der Aktionär können auch Privatanleger den leicht gedrückten Kurs noch zum Kauf nutzen und sind der Meinung, Dyesol könne die Solarbranche revolutionieren.
(Quelle: Der Aktionär 28/10)
13. August 2010
Das zweite Quartal hat Demag Cranes einen Auftragsanstieg von acht Prozent auf 216 Millionen Euro beschert. Laut Focus Money befindet sich die Demag Cranes Aktie in einem Aufwärtstrend. Die Aktie hat sich seit der scharfen Korrekturen 2007/2008 stabilisiert und weitere Kursgewinne sind nicht ausgeschlossen. Der führende Hersteller von Industrie- und Hafenkränen hat neue Produktionskapazitäten in Wachstumsmärkten wie Indien in Betrieb genommen, die nicht nur die Standardkräne, sondern auch komplexe Prozesskräne beinhaltet. Einen weiteren Ausbau seiner Position erhofft sich der Kranhersteller in Shanghai, Singapur und Hongkong.
(Quelle: Focus-Money 32/09)
13. August 2010
Die Aktienmärkte kümmert der schwache Euro oder Dollar nicht, darum sollte es Sie auch nicht kümmern, so Ken Fisher in seiner Kolumne in Focus Money 17/2010. In diesem Jahr ist der Dollar zwar stark, für die Jahre davor konnte man dies jedoch nicht behaupten. 2009 fürchtete die Welt, der Dollar sei erledigt, dennoch wurde mehr Geld darin angelegt. Es sei daher wichtig, darauf zu achten, was die Leute tun – nicht was sie sagen.
2010 ist nun der Euro schwach, dennoch sind die Aktien weltweit um zwölf Prozent gestiegen. Wen kümmert es da also, ob der Euro schwach ist? Sicherlich können Währungsschwankungen kurzfristige Auswirkungen nach sich ziehen. Langfristig saldieren sich die Effekte jedoch fast auf null und hätten für globale Anleger daher keine Bedeutung, so Fisher. Sein Fazit: Ein schwacher Euro wird den globalen Kursanstieg nicht aufhalten. Ignorieren Sie den Euro und stellen Sie sich auf steigende Aktienkurse ein.
(Quelle: Focus-Money 17/2010)
30. Juli 2010
Nachdem die australische Regierung im Mai angekündigt hatte, die Rohstoffkonzerne mit einer Sondersteuer zu belasten, verschoben Unternehmen zuvor geplante Investitionsprojekte von über 200 Milliarden auf unbestimmte Zeit. Nachdem Ministerpräsident Kevin Rudd in der Schlacht zwischen Wirtschaft und Politik seinen Hut genommen hatte, schwächte seine Nachfolgerin Julia Gillard die Sondersteuer deutlich ab. Somit müssen Bergbauriesen wie BHP Billiton oder Rio Tinto zwar eine Steuererhöhung hinnehmen, diese fällt jedoch weitaus niedriger aus als zuvor befürchtet. „Börse Aktuell“ sieht hierin gute Nachrichten für BHP sowie Aufholpotenzial der Aktie des Wachstumskonzerns.
(Quelle: Börse-Aktuell Newsletter, Nr. 90)
30. Juli 2010
Mittelfristig sei es erforderlich, Kraft durch Zukäufe zu ergänzen, so Stada-Chef Hartmut Retzlaff laut €uro am Sonntag. Der Generikahersteller plant in einer behutsamen Zukaufspolitik kleinere Markenprodukte zu erwerben. Dabei werden Kooperationen mit bedeutender Kapitalbeteiligung nicht ausgeschlossen. Eine Kapitalerhöhung für Zukäufe sei jedoch nur im Falle des Erwerbs eines „großen Fisch[es]“ denkbar. Des Weiteren plant Stada bis 2014 den Umsatz von 1,54 Milliarden Euro 2009 auf 2,15 Milliarden zu steigern und den Nettogewinn von 100,4 auf 215 Millionen Euro zu verdoppeln. Allerdings soll auch bis 2013 an Personal gespart und 800 Arbeitsplätze gestrichen werden. Besonders betroffen wird davon Osteuropa sein.
(Quelle: €uro am Sonntag, 12.06.2010)