„Solar-Glas“ von Dyesol
Dyesol aus Australien schickt sich an, mit seinen Farbstoffsolarzellen und einer neuen Technologie den Solarzellenmarkt zu erobern. Dyesols Produkte, die auf der künstlichen Photosynthese basieren, stehen derzeit auf der Ebene des Wirkungsgrades noch leicht im Schatten von kristallinen Solarzellen oder Dünnschichtmodulen. Sie bestechen jedoch durch eine kostengünstige Produktion und überdurchschnittliche Leistung, auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Ein weiterer Vorteil ist die einfache Integrationsmöglichkeit in Fenster und Fassaden. Bei dieser als ausgereift geltenden Technologie werden Glasflächen mit einer speziellen Beschichtung selbst elektrisch produktiv. Experten sagen der derzeit noch jungen gebäudeintegrierten Photovoltaik eine positive Zukunft voraus.
Auf Aktienebene hat sich der Höhenflug aus dem April mittlerweile zu einer Konsolidierung der Aktie gewandelt, mit einem Kurs der zuletzt von einer Kapitalerhöhung gedrückt wurde. Sieben Millionen Euro Liquidität fließen Dyesol durch die Ausgaben von zwölf Millionen Aktien (zu 1 Aus$) zu. Zwar waren die Aktien schnell vergriffen aber laut der Aktionär können auch Privatanleger den leicht gedrückten Kurs noch zum Kauf nutzen und sind der Meinung, Dyesol könne die Solarbranche revolutionieren.
(Quelle: Der Aktionär 28/10)








