30. Juli 2010
Continental fegte mit 494 Millionen Betriebsgewinn über die erwarteten 370 Millionen hinaus und präsentierte so, nach zwei Jahren Verlust, wieder schwarze Zahlen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg der Umsatz um 40% auf sechs Milliarden Euro. Zehn statt fünf Prozent mehr Umsatz stellt Continental für 2010 in Aussicht. Laut Vorstandschef Elmar Degenhart seien damit auch für das Gesamtjahr schwarze Zahlen zu erwarten. 2009 verbuchte der Automobilzulieferer noch 1,65 Milliarden Verlust.
(Quelle: €uro am Sonntag, 30.04.2010)
8. April 2010
„Der Aktionär“ erklärt die Demag Cranes AG aktuell zum Chart der Woche. Das Unternehmen ist einer von weltweit führenden Anbietern der Industriekranbranche mit einem Jahresumsatz von knapp einer Milliarde Euro. Die Demag Aktie verfügt, so der Aktionär, über ein leicht aufwärts gerichtetes Konsolidierungsmuster mit gleichzeitigem horizontalen Widerstand von 27,80 Euro. Im Falle des Ausbruchs über das Kursniveau wird, dem Aufwärtstrend folgend, eine Widerstandsmarke bei ca. 40 Euro erwartet.
Die Gesellschaft gehört für die Jahre 2010/2011 zu den Unternehmen mit den stärksten erwarteten Gewinnsteigerungen in Höhe einer Verdreissigfachung des Gewinns von 2009. Wir sehen diese Aktie, genau wie der Aktionär, als klaren Kauf. Aktueller Kurs (08.04.10; 16 Uhr): 26,79 Euro.
(Quelle: www.deraktionaer.de #15/10)
18. Januar 2010
Obwohl Unternehmen in Zeiten wie diesen gern auf Sparkurs gehen, was Geschäftsreisen angeht, trifft dies das Softwarehaus I:FAO wenig. Die Umsätze des Unternehmens hängen nämlich von der Anzahl der über die hauseigene Software abgeschlossenen Buchungen ab und nicht von deren Höhe. I:FAO hilft ihren Kunden sogar beim sparen durch Konditionsvergleiche der verschiedenen Flug-, Mietwagen- und Hotelanbieter. So ein Service ist derzeit selbstverständlich absolut gefragt. Daher kommt I:FAO bisher stabil durch die Krise und konnte seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2009 um 5,3% auf 5,34 Millionen steigern und der Gewinn je Aktie konnte von 0,28€ auf 0,30€ verbessert werden.
Seit 2005 hat sich der I:FAO Aktienkurs von 1,49€ auf 8€ vervielfacht. Zwar ist auch im zweiten Halbjahr 2009 mit einem Rückgang der Reisebuchungen zu rechnen, I:FAO will diese jedoch mit Buchungen von Neukunden auffangen. Darüber hinaus baut I:FAO auf einen Anstieg der Buchungen Ende 2009, welches dem Wachstumstempo von I:FAO wieder auf die Sprünge helfen würde.
Dividendenrendite: 5%
Eigenkapitalquote: 93%>
(Quelle: Hanseatischer Börsendienst, Nr. 16/2009)
4. Dezember 2009
2009 war auch für den Solarmarkt kein gutes Jahr. Trotzdem hat dieses Jahr den Solarmaschinenbauer Centrotherm nicht aus der Bahn werfen können und das Unternehmen glänzt mit einem erstaunlich hohen Auftragsbestand. Der Clou: Centrotherm hat sich auf asiatische Kunden konzentriert, die mittlerweile 80% des Umsatzes bestreiten, Tendenz steigend, da der chinesische Solarmarkt aufgrund von Kostenvorteilen einen immensen Zuwachs erfährt.
Generell stehen die Sterne gut für Centrotherm. Das Unternehmen hat neue, effizientere Maschinen entwickelt und betritt mit dem Dünnschichtgeschäft zukunftsträchtiges Terrain. Aber auch der klassische Markt scheint sich gut weiter zu entwickeln, denn auch auf dem Endkundenmarkt sieht es nun deutlich besser aus. Der Solarmaschinenbauer ist allgemein ein Gewinner laut Der Aktionär, denn „egal, ob deutsche oder asiatische Solarhersteller das Rennen machen – beide setzen Anlagen von Centrotherm ein“. Das Unternehmen sei daher erste Wahl und die Aktie ein klarer Kauf. Daher heben Analysten das Kursziel wohl auch von 43 auf 47 Euro an.
(Quelle: Der Aktionär #48/09)
4. Dezember 2009
Lloyds will offensichtlich nicht länger zu 43% dem britischen Staat gehören, doch das erringen der Freiheit gestaltet sich schwierig. Investmentbanken haben den Auftrag erhalten, eine 10 Millionen Pfund schwere Kapitalerhöhung zu beschaffen. Bis zur Freiheit sind es jedoch geschätzte 20 bis 25 Milliarden. Fünf Millionen könnte ihnen bereits der Verkauf der Töchter Scottish Widows und Clerical Medical einbringen. Was jedoch passieren wird, steht in den Sternen.
Schafft Lloyds es nicht, das Geld zu beschaffen, müssten Wertpapiere in Höhe von 260 Milliarden Pfund unter den Schutz der Regierung gestellt werden. Dies würde den Staatsanteil jedoch auf 63% erhöhen. Es bleibt also spannend.
Für Neueinsteiger empfiehlt Börse Aktuell Aktien für die Commonwealthbank oder Scotiabank.
(Quelle: Börse Aktuell 22/2009)