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Weltgeschehnisse zum Aktienverkauf

4. Dezember 2009

Immer wieder werden Aktionäre durch Weltgeschehnisse zum Aktienverkauf verleitet und Börse Aktuell hat einmal die wichtigsten von ihnen zusammengefasst:

1989/90 Finanzkrise Osteuropa
1990 Erster Golfkrieg
ab 1991 Japan-Krise
1994/95 Mexiko-Krise
1995 Barings-Bank Pleite
1997/98 Asien-/Russland-Krise
1998 Pleite LTCM-Hedgefonds
ab 2000 Geplatzte Internetblase
2001 11. September
2002 Bilanzskandale
2003 Zweiter Golfkrieg
ab 2007 Immobilien-/Finanzkrise

Wer sich an diese „Krisen“ erinnert, wird rückblickend feststellen, dass sich diese Ereignisse immer als gute Einstiegsereignisse herausgestellt haben.

Wir gehen davon aus, dass wir die aktuellen Tiefstpunkte im August 2008 gesehen haben und dass es jetzt bis zur nächsten „Katastrophe“ bergauf geht. Schon André Kostolany hat bezüglich der Börse gesagt, dass hier nicht mit „zwei plus zwei gleich vier“ sondern fünf minus eins gerechnet werden muss. Die große Kunst ist nun also dieses -1 auszuhalten.

(Quelle: Börse Aktuell 22/2009)

Die Ruhe vor dem Sturm oder Land in Sicht?

4. Dezember 2009

Auch wenn es aussieht als ginge es wieder aufwärts sind viele Börsianer weiterhin besorgt. Die Tatsache, dass der Staat und nicht die Wirtschaft die Konjunktur angekurbelt hat und sich viele Unternehmen verschuldet haben, ist in ihren Augen bedenklich.

Laut ifo-Index bewerten deutsche Unternehmen ihre aktuelle Lage und Zukunft jedoch zuversichtlich. Unternehmenskosten wurden teils sogar stärker gesenkt als nötig. Ein kommender Aufschwung würde sich daher bestens auf die Gewinne auswirken.

Es sieht also so aus, als würde sich die Weltwirtschaft erholen. Ökonome prophezeien ein steigendes Bruttoinlandsprodukt für Deutschland und die USA; und in China und Indien läuft die Konjunktur. Die USA ist im dritten Quartal bereits um 3,5% gewachsen, für Deutschland werden 3% Wachstum erwartet, während China sogar über 8% zugetraut werden.

Es könnte also auch mit den Kursen weiter bergauf gehen.

 

(Quelle: Börse Aktuell 23/2009)

Postbank: Schlägt die Deutsche Bank bald zu?

23. November 2009

Die Kapitalmärkte haben sich erholt und auch die Postbank profitiert derzeit. Zwar sähen die Zahlen ohne die CIT-Belastung (US Mittelstandsfinanzierer) weitaus positiver aus aber Postbank-Chef Jütte ist optimistisch. Im vierten Quartal wird noch einmal mit Belastungen aus der Krise gerechnet aber es wird davon ausgegangen, dass die schlimmsten Einwirkungen ausgestanden sind. Ziel ist eine Eigenkapitalrente von 13 bis 15% nach Steuern. Citigroup-Experten rechnen in diesem Jahr noch mit einem Minus von 212 Millionen, im nächsten Jahr jedoch bereits mit 497 Millionen (Gewinn vor Steuern).

 

Spekuliert wird nun über eine vorzeitige Übernahme durch die Deutsche Bank. Diese ist bereits im Besitz von mehr als 25% der Anteile und es wäre möglich, dass Postbank-Kleinaktionären in nicht allzu langer Zeit ein öffentliches Angebot unterbreitet wird. In diesem Fall müsste die Deutsche Bank dann den Durchschnittskurs der letzten drei Monate zahlen. Wenn die Deutsche Bank jedoch bis zum Februar 2011 wartet, bekämen die Kleinaktionäre denselben Preis wie die Post (42,80€). “Der Aktionär” empfiehlt daher: Zuschlagen, bevor es die Deutsche Bank tut.

 

(Quelle: Der Aktionär #47/09)

„Nachmacher-X“ kann was!

23. November 2009

Arzneimittelhersteller freuen sich. Denn 2009 laufen viele wichtige Medikamentenpatente
aus und eröffnen somit die Schlacht der Nachahmerpräparate.

Dass diese Präparate erfolgreich sein können, hat das Stada-Produkt Silapo (gegen Blutarmut)
bewiesen, dass im ersten Halbjahr 2009 einen Umsatz-Anstieg von 43% verbuchen ließ.

Im vergangenen Jahr hat Stada bereits 483 neue Produkte hergestellt und darüber hinaus
stehen dem Unternehmen 500 Millionen Euro für Zukäufe zur Verfügung.

Focus-Money schätzt die Aktie daher als unterbewertet ein und prognostiziert
einen Kurswert von 25€.

 

ISIN: DE0007251803

Börsenwert: 1,10 Mrd.

Umsatz 2009/10e: 1,59/1,67 Mrd.

Gewinn je Aktie09/10e: 1,59/1,75

KGV 2009/10: 12,0/10,9

Kaufen bis/Stoppkurs: 20,50/15,00

 

 

(Quelle: Fokus-Money 47/2009)

In der Krise hilft der Service

2. November 2009

Auch am Kranbauer Demag Cranes ist die Krise nicht spurlos vorbeigegangen. So verzeichnete das Unternehmen einen Einbruch des Auftragseinganges um rund 43% sowie Gewinneinbußen um mehr als die Hälfte, im zweiten Quartal des Geschäftsjahres. Trotzdem haben die Anleger weiterhin Mut bewiesen, indem sie Demag Cranes einen Quartalszugewinn verbuchen ließen. Woher nehmen die Anleger das Vertrauen und ist dieses berechtigt?

Zunächst ist Demag Cranes bis Juni 2011 durchfinanziert. Darüber hinaus ist nur eine geringe Nettoverschuldung zu verbuchen, zu der sich eine Eigenkapitalquote von überdurchschnittlichen 30% gesellt. Um das Ziel des weiteren Wachstums zu erreichen, soll die Break-Even-Schwelle im Bereich Industriekrane und Hafentechnologie gesenkt werden. Dies bringt uns zu dem großen Vorzug, den Demag Cranes ausmacht: die Gliederung in drei Geschäftsbereiche. Zwar hat es, aufgrund der Krise, im Bereich Industriekrane und Hafentechnologie Auftragseinbrüche gegeben, im dritten Bereich Services (Ersatzteile, Wartung, etc.) läuft das Geschäft jedoch. So verzeichnete Demag Cranes in diesem Bereich, im ersten Halbjahr 2009, mit 161,3 Millionen Euro nur leichte Einbußen im Vergleich zum Vorjahr (167,3 Millionen).

UniCrew-Analysten trauen Demag Cranes zu, ihre Ziele zu erreichen und die Rentabilität zu sichern und empfehlen den Kauf der Aktie mit einem Kursziel von 22,50 Euro.

Der Aktionär schätzt den Gewinn pro Aktie auf 2,43 Euro, welches einem 2009er-KGV von 7 entspräche, und empfiehlt eine Positionierung des Anlegers und einen Kauf der Aktie mit Ziel 24 Euro.

(Der Aktionär #21/09)